Sonntag, 26. Oktober 2008

Green IT

Green IT hört sich nach kurzzeitigem Modetrend an. Bei genauerem Hinsehen ist aber ein wichtiger Punkt für alle Menschen und Unternehmen die EDV einsetzen – und wer ist da nicht angesprochen?

Es geht schlicht und einfach um Kosteneinsparung - Betriebskosteneinsparung.

Durch die unsichere Energiekosten ein immer wichtigerer Punkt die eingesetzten Energien optimal und Ideenreich zu managen.

Noch ist das Bewusstsein für die Kosten von Energie wenig ausgeprägt: 90 Prozent der IT-Leiter kennen immer noch nicht den genauen Energiebedarf ihrer IT-Infrastruktur, wie eine Studie der Deutschen Energie-Agentur (Dena) ergeben hat. Und die Hälfte der mittelständischen Unternehmer glaubt, dass durch energieeffiziente Geräte nur minimale Energieeinsparungen möglich sind.

Andere wiederum haben die Zeichen der Zeit erkannt und kaufen, wenn ein neuer Rechner gebraucht wird, ein Modell das weniger Strom für den Betrieb benötigt. Die 10 bis 15% Mehrkosten sind schnell wieder eingeholt. Eine besonders interessante Idee verfolgt Google, die eine hohe Rechenkapazität in Anspruch nehmen. Google plant seine Rechnerkapazitäten auf das offene Meer zu verlagern um dort die benötigte Energie direkt zu produzieren und die Kühlung der Rechner durch das kühle Meerwasser realisiert. Wir haben nicht den Energieverbrauch von Google noch die finanziellen Möglichkeiten, aber wir erkennen wohin der Weg geht.

Hier ein paar Tipps zum Geldsparen:

Bildschirme
Strom fressende Röhrenmonitore sind nicht mehr Stand der Technik. Auch bei modernen Flachbildschirmen lohnt der Vergleich. Bis zu 40% weniger Strom braucht ein energieeffizientes Gerät.

Multifunktionale Geräte
Drucker, Scanner, Fax und Kopierer brauchen die meiste Energie während der Betriebsbereitschaft. Ein Multifunktionsgerät vermeidet unnötigen „Leerlauf“-Stromverbrauch mehrerer Einzelgeräte.

Trennung vom Stromnetz
Außerhalb der Bürozeiten können alle Geräte vollständig vom Stromnetz getrennt werden. An bequemsten geht das mit Zeitschaltuhren und Steckdosenleisten mit Schalter.

Netzteile
Hier ist auf den Wirkungsgrad zu achten: Bei Qualitätsprodukten beträgt er über 80 Prozent. Ein Netzteil mit schlechtem Wirkungsgrad muss im Vergleich zum Ökonetzteil mehr Energie aufnehmen, um die gleiche Menge Leistung an das verbundene Gerät abzugeben.

Telefone
Energieeffiziente Telefone und Telefonanlagen verbrauchen noch gerade mal 50 Prozent der Energie ihrer veralteten Vorgänger. Ausschlaggebend für den Spareffekt ist ein sparsames Schaltnetzteil.

Bitte um Meinungen, Ideen und Beiträge rund um das Energiesparen!