Sonntag, 8. November 2020

Glossar

A

Akustikschrank

Um die laute EDV-Technik in der Nähe eines Arbeitsplatzes eingesetzt werden kann, müssen in diesen EDV-Schrank verschiedene bauliche Maßnahmen durchgeführt werden um den Lärmpegel soweit zu reduzieren damit man wieder in der unmittelbaren Nähe des Technik-Schrankes arbeiten kann. Arbeitsstättenverordnung (vom 12. Aug 2004). Ein gedämmter Serverschrank wird in der Praxis auch gerne als Akustikschrank bezeichnet.

Eingesetzt wird ein Akustikschrank im Büro und in Bereichen wo  Techniklärm störend wirkt. Sie weden auch gerne als "Serverschrank schallgedämmt" bezeichnet.

B

Blindplatten

Offene Bereiche im 19 Zoll-Rack werden gerne mit Blindplatten verschlossen. Dies hat häufig optische Hintergründe, kann aber auch notwendig sein beim zielgerichteten Kühlen in einem Rack. Damit können die offenen Bereiche verschlossen werden und die Kühlung durch die offenen Bereiche geleitet werden. Damit wird die Kühlleistung optimiert.

Eingesetzt werden Blindplatten bei im Netzwerkschrank und im Serverschrank. Bindplatten werden aber auch mit Schallabsorber beschichtet und dann, zur Erweiterung der Absorptionsfläche, in Serverschrank schallgedämmt eingesetzt zu werden.

C

D

Dachkühlgerät

Zur Kühlung von IT-Schränken werden häufig Kompakt Kühlgeräte eingesetzt. Eine Ausführung dieser Kühlgeräte wird auf den EDV-Schrank platziert. Die warme Prozesswärme wird oben im hinteren Bereich abgesaugt und nach vorne, wenn möglich, in den vorderen Bereich gedrückt. Somit kann der Kühlungsweg optimiert werden.

Eingesetzt werden Dachkühlgeräte im Netzwerkschrank und im Serverschrank klimatisiert

E

Elektrische Kühlung

Eine sehr robuste Lösung ist die Kühlung mit Peltier-Elementen. Der Einsatz dieser Kühltechnik findet man im schwierigen Umfeld. Allerdings ist die Kühlleistung gering und teuer.

Eingesetzt wird die elektrische Kühlung im Serverschrank klimatisiert und Netzwerkschrank.

 

F

Fox-Steuerung

Ein digitales Steuergerät mit digitaler Anzeige, Temperatursensor und 2 freie Kontakte ermöglichen eine temperaturgesteuerte Einheit zur Überwachung im EDV-Schrank einzusetzen. Es können 2 Schwellwerte programmiert werden bei denen 2 Relais intern geschaltet werden. Ein Öffner/Schießer und ein Schließer mit je 2A Belastung, ermöglichen es individuell Lüfter anzusteuern oder einen Alarm auszugeben. Die permanente digitale Anzeige zeigt die aktuelle Temperatur und die Schaltzustände der Relais an. Der Einsatz der Fox-Steuerung, die in einem 19 Zoll/1HE-Träger verbaut ist, ist in erster Linie zur Temperaturüberwachung in einem Serverschrank vorgesehen.

G

Geräuschquellen

dB(A) Geräuschquellen und mögliche gesundheitliche Auswirkungen

-   0     Hörschwelle.
- 10     Blätterrauschen, normales Atmen.
- 20     Flüstern, ruhiges Zimmer, Rundfunkstudio, ruhiger Garten.
- 25     Grenzwert für gewerblichen Arbeitslärm in der Nacht.
- 30     Nebenstraßengeräusche. Kühlschrankbrummen.
- 35     Obere zulässige Grenze der Nachtgeräusche in Wohngebieten.
- 40     Leise Unterhaltung. Schlafstörungen treten auf. Lern- und Konzentrationsstörungen möglich.
- 45     Obere zulässige Grenze der Tagesgeräusche in Wohngebieten.
- 50     Normale Unterhaltung, Zimmerlautstärke, Geschirrspüler.
- 60 Stressgrenze. Laute Unterhaltung. Walkman (Pegelbegrenzung).
- 65     Beginn der Schädigung des vegetativen Nervensystems.
           Erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
           (Das BGA schätzt, dass 2 % aller Herzinfarkte auf das Konto Verkehrslärm gehen)
- 70     Bürolärm, Haushaltslärm.
- 75     Fahrradglocke (genormte Mindestlautstärke)
- 80     Starker Straßenlärm, Staubsauger, Schreien, Kinderlärm.
- 85     Gehörschutz im gewerblichen Arbeitsbereich vorgeschrieben.
- 88     Umweltfreundliche Rasenmäher
- 90     Autohupen, LKW-Fahrgeräusch, Schnarchgeräusch.
- 95     Empfohlene Pegelbegrenzung zum Schutz vor Gehörschäden in Diskotheken, bei Musikveranstaltungen und bei Geräten mit Ohrhörern (AVLS =automatic volume limiting system - automatische Lautstärkebegrenzung)
           zwecks  Haftungsbegrenzung im Schadensfall.
- 100     Motorrad, Kreissäge, Presslufthammer, Diskomusik, Oktoberfestzelt 90 bis 105 db(A).
- 110    Schnellzug in geringer Entfernung, Walkman, Rockkonzert.
- 115     Kinderspielzeug in Ohrnähe (z.B. Rasseln, elektronische Geräuscheffekte)
- 120     Flugzeug in geringer Entfernung, Schreirekord, Techno-Disko.
- 130 Schmerzschwelle - Gehörschädigung möglich. Düsenflugzeug in geringer Entfernung, Sirene in 20 m Entfernung. Druckluftbetriebene Power-Fanfare.
- 140     Gewehrschuss, Raketenstart. EU-Grenzwert zum Schutz vor Gehörschäden.
- 150     Die akustische Waffe LRAD. Taubheit bei längerer Einwirkung.
- 160     Geschützknall  -Trommelfell kann platzen-. Knall bei einer Airbag-Entfaltung.
- 170     Bundeswehrgewehr G 3 in Ohrnähe. Ohrfeige aufs Ohr.
- 180     Knall einer Kinderspielzeugpistole in Ohrnähe.
- 190     Innere Verletzungen, Hautverbrennungen, Tod wahrscheinlich.
- 194     Höchstmöglicher Schalldruck, der nicht überschritten werden kann, da der Atmosphärendruck von 1 bar erreicht wird.

Geräuschquellen werden in der Lautstärke minimiert mit Serverschrank schallgeämmt und im schallgedämmten Netzwerkschrank.

 

H

I

IP-Schutzklasse

Auch wenn die nachfolgende Tabelle die IP Schutzart und nicht die IP Schutzklasse oder IP Klasse beschreibt, wird sie doch sehr gerne als IP Schutzklassen Tabelle bezeichnet. 

Schutzarten für Gehäuse (IP-Code)
Der Umfang des Schutzes (Schutzart) durch ein Gehäuse wird mittels genormter Prüfverfahren nachgewiesen. Der Umfang eines Schutzes wird im folgenden als Schutzart oder Schutzgrad eines Gehäuses bezeichnet. Zur Einteilung verschiedener Gehäuse bezüglich ihrer Schutzarten wird ein Bezeichnungssystem verwendet.
Das Bezeichnungssystem besteht aus den Code-Buchstaben IP und zwei nachfolgenden Kennziffern:


Anmerkung:

Nach der zweiten Kennziffer können noch die zusätzliche und ergänzende Buchstaben stehen. 

 
Schutzgrade gegen Zugang zu gefährlichen Teilen 
und gegen feste Fremdkörper
Erste
Kennziffer
 
Bedeutung der ersten Kennziffer:
Die erste Kennziffer gibt an, inwieweit das Gehäuse Personen Schutz gegen den Zugang zu (das Berühren von) gefährlichen Teilen gewährt. Dieser Schutz wird erreicht, indem das Eindringen eines Körperteils oder eines Gegenstandes, der von einer Person gehalten wird, in das Gehäuse verhindert oder begrenzt wird.
Gleichzeitig gewährt das Gehäuse dem Betriebsmittel Schutz gegen das Eindringen von festen Fremdkörpern. Dies ist der Grund dafür, dass es zu jeder ersten Kennziffer zwei Beschreibungen und zwei Definitionen gibt. 
Erste KennzifferKurzbeschreibungDefinition
0Nicht geschützt.---
1Geschützt gegen den Zugang zu gefährlichen Teilen mit dem Handrücken.Die Zugangssonde, Kugel 50 mm
Durchmesser, muss ausreichenden Abstand von gefährlichen Teilen haben.
Geschützt gegen feste Fremdkörper 50 mm Durchmesser und größer.Die Objektsonde, Kugel 50 mm Durchmesser, darf nicht voll eindringen*.
2Geschützt gegen den Zugang zu
gefährlichen Teilen mit einem Finger.
Der gegliederte Prüffinger, 12 mm Durchmesser, 80 mm Länge, muss ausreichend Abstand von gefährlichen Teilen haben.
Geschützt gegen feste Fremdkörper
12,5 mm Durchmesser und größer.
Die Objektsonde, Kugel 12,5 mm
Durchmesser, darf nicht voll eindringen*.
3Geschützt gegen den Zugang zu gefährlichen Teilen mit einem Werkzeug.Die Zugangssonde, 2,5 mm Durchmesser, darf nicht eindringen.
Geschützt gegen feste Fremdkörper 2,5 mm Durchmesser und größer.Die Objektsonde, 2,5 mm Durchmesser, darf überhaupt nicht eindringen*.
4Geschützt gegen den Zugang zu gefährlichen Teilen mit einem Draht.Die Zugangssonde, 1,0 mm Durchmesser, darf nicht eindringen.
Geschützt gegen feste Fremdkörper
1,0 mm Durchmesser und größer.
Die Objektsonde, 1,0 mm Durchmesser, darf überhaupt nicht eindringen*.
5Geschützt gegen den Zugang zu gefährlichen Teilen mit einem Draht.Die Zugangssonde, 1,0 mm Durchmesser, darf nicht eindringen.
StaubgeschütztEindringen von Staub ist nicht vollständig verhindert, aber Staub darf nicht in einer solchen Menge eindringen, dass das zufriedenstellende Arbeiten des
Gerätes oder die Sicherheit beeinträchtigt wird.
6Geschützt gegen den Zugang zu gefährlichen Teilen mit einem Draht.Die Zugangssonde, 1,0 mm Durchmesser, darf nicht eindringen.
StaubdichtKein Eindringen von Staub.
*)Der volle Durchmesser der Objektsonde darf nicht durch eine Öffnung des Gehäuses hindurchdringen.
 
Schutzgrade gegen WasserZweite
Kennziffer
 
Bedeutung der zweiten Kennziffer:
Die zweite Kennziffer gibt die Schutzart des Gehäuses im Hinblick auf schädliche Einflüsse auf das Betriebsmittel infolge des Eindringens von Wasser in das Gehäuse an.
Zweite
Kennziffer
KurzbeschreibungDefinition
0Nicht geschützt---
1Geschützt gegen TropfwasserSenkrecht fallende Tropfen dürfen keine schädlichen Wirkungen haben.
2Geschützt gegen Tropfwasser, wenn das Gehäuse bis zu 15° geneigt ist.Senkrecht fallende Tropfen dürfen keine schädlichen Wirkungen haben, wenn das Gehäuse um einen Winkel bis zu 15° beiderseits der Senkrechten geneigt ist.
3Geschützt gegen SprühwasserWasser, das in einem Winkel bis zu 60° beiderseits der Senkrechten gesprüht wird, darf keine schädlichen Wirkungen haben.
4Geschützt gegen SpritzwasserWasser, das aus jeder Richtung gegen das Gehäuse spritzt, darf keine schädlichen Wirkungen haben.
4KGeschützt gegen Spritzwasser mit
erhöhtem Druck
Wasser, das aus jeder Richtung mit
erhöhtem Druck gegen das Gehäuse spritzt, darf keine schädlichen Wirkungen haben. (gilt nach DIN 40050 Teil 9 nur für Straßenfahrzeuge)
5Geschützt gegen StrahlwasserWasser, das aus jeder Richtung als Strahl gegen das Gehäuse spritzt, darf keine schädlichen Wirkungen haben.
6Geschützt gegen starkes
Strahlwasser
Wasser, das aus jeder Richtung als starker Strahl gegen das Gehäuse spritzt, darf keine schädlichen Wirkungen haben.
6KGeschützt gegen starkes
Strahlwasser mit erhöhtem Druck
Wasser, das aus jeder Richtung als Strahl mit erhöhtem Druck gegen das Gehäuse gerichtet ist, darf keine schädlichen Wirkungen haben.
(Gilt nach DIN 40050 Teil 9 nur für
Straßenfahrzeuge.)
7Geschützt gegen die Wirkungen
beim zeitweiligen Untertauchen in
Wasser
Wasser darf nicht in einer Menge eintreten, die schädliche Wirkungen verursacht, wenn das Gehäuse unter genormten Druck- und Zeitbedingungen zeitweilig in Wasser
untergetaucht ist.
8Geschützt gegen die Wirkungen
beim dauernden Untertauchen in
Wasser
Wasser darf nicht in einer Menge eintreten, die schädliche Wirkungen verursacht, wenn das Gehäuse dauernd unter Wasser getaucht
ist unter Bedingungen, die zwischen
Hersteller und Anwender vereinbart werden müssen. Die Bedingungen müssen jedoch schwieriger sein als für die Kennziffer 7.
9KGeschützt gegen Wasser bei
Hochdruck-/Dampfstrahl-Reinigung
Wasser, das aus jeder Richtung unter stark erhöhtem Druck gegen das Gehäuse gerichtet ist, darf keine schädlichen Wirkungen haben.
(Gilt nach DIN 40050 Teil 9 nur für
Straßenfahrzeuge.)

J

Käfigmutter

In die quadratischen Ausbrüche von 9mm² in den 19 Zoll-Befestigungsschienen werden Federmuttern eingesetzt die in den Ausbrüchen bleiben; damit man die Geräte mit den entsprechenden Schrauben einsetzen kann. Federmuttern sind auch Käfigmuttern und sind meistens mit Gewinde M6 versehen.

Eingesetzt werden Käfigmuttern im 19 Zoll Netzwerkschrank und im Serverschrank

 

Kältemittel

Die Kühlung in EDV-Schränken wird meistens durch Kompakt-Klimaanlagen durchgeführt. Ein spezielles Kältemittel, meistens R134a, wird in einem Kompressor verdichtet und über einen Verdampfer wieder entspannt. Bei diesem Vorgang wird der Luft Wärme entzogen und Kälte produziert.

Eingesetzt werden Kältemittel in Dachkühlgeräten und bei im Seitenkühlgeräten welche als Serverschrank klimatisiert benannt werden.


Kaltwasser-Technik

Größere Gebäude oder größere Institute besitzen häufig eine große Kühlanlage die mit Wasser als Kühlmittel betrieben wird. In einem Rückkühler (Chiller) wird das erwärmte Wasser wieder rückgekühlt und in das System wieder eingesetzt. Der Vorteil bei diesem System ist, dass die Vorlauftemperatur bei ca. 11°C gehalten wird und genügend Wasser durch die Wärmetauscher (am oder im EDV-Schrank) geführt wird um die Prozesswärme aufzunehmen. Bei günstiger Wetterlage braucht das System keine zusätzliche Kühlung sondern wir allein durch die Außentemperatur gekühlt. Dadurch können Energiekosten effektiv eingespart werden.

Kompressor-Kühlgeräte

Die von aktiven Komponenten Geräte wie Servern abgegebene warme Luft in einem EDV-Schrank steigt auf und wird von einem Ventilator angesaugt und über einen Verdampfer geleitet, wo sie ihre Wärme an das Kältemittel abgibt. Die gekühlte Luft, wird sie dann wieder in den Schrank zurückgeleitet. Die Kühlgeräte verfügen über einen Kondensat Ablauf oder das Kondensat wird aufgeheizt u. verdampft in die Raumumgebung. Die Luft im Schrank wird im Kreislauf immer wieder rückgekühlt. Ein Austausch mit der Raumluft soll minimiert werden, um die Bildung von Kondenswasser zu vermeiden.

Durch den Einsatz eines Kompressors als Verdichter der Kühlmittel ist der Betrieb eines EDV-Schrankes in Arbeitsplatznähe nicht anzustreben. Wird aber IT-Technik in der Nähe von Personen gefordert, so besteht die Möglichkeit eine Split- Klimaanlage mit einem Serverschrank schallgedämmt zu verbinden. Diese Variante kann dann auch im Büro eingesetzt werden.

L

Ladeschrank

Unsere Tablet-Schränke können Tragemodulen für Tablets die optional mit USB-Ladegeräte ausgestattet sind. Damit kann wärhrend der Ruhephase jedes USB-Gerät geladen werden. Ein Tablet Schrank wird dann automatisch zum "ladeschrank". Bei höherer Wärmeentwicklung (je nach Anzahl der geledenen Geräte) kann ein optionaler Silent-Lüfter im obereb Schrankbereich montiert werden.

Lärmpegel

Alle aktiven Geräte sind zur Gerätekühlung mit Ventilatoren versehen. Je nach Lüfterqualität und Umdrehungsgeschwindigkeit der Ventilatoren wird ein gewisser Lärm erzeugt. Dieser Lärmpegel wird in dB(A) gemessen. Welche Geräusche generell welchen Lärmpegel erreichen finden Sie unter „Geräuschquellen“. Wichtig hierbei ist, dass eine Erhöhung des Lärmpegels um 3dB(A) praktisch eine Verdoppelung des Lärms bedeutet.

Einfluss auf den Lärmpegel hat man mit abgedichteten EDV-Schränken wie beim schallgedämmten Serverschrank.

 

Low Noise Ventilator

Sehr leise Lüfter werden auch Low Noise Ventilatoren genannt. Diese erhalten diese Bezeichnung, wenn sie so leise sind, dass sie während des Betriebes nicht stören. Lärm ist allerding sehr subjektiv. Generell kann man sagen, dass Lüfter mit einem Lärmpegel unter 25dB(A) als „Low Noise Ventilatoren“ gelten.

Eingesetzt werden Low Noise Ventilatoren im Netzwerkschrank, kleinen Serverschrank und im normalen Serverschrank. Wichtig ist den Lärm zu minimieren.

 

Lüftersteuerung

Zur Energieeinsparung während des Lüfterbetriebes werden gerne Thermostate eingesetzt. Diese bewirken, dass der angeschlossene Lüfter nicht permanent in Betrieb ist, sondern nur dann, wenn den eingestellten Schwellwert erreicht. Das erspart Energiekosten, schont den Lüfter und der Betriebslärm vom Lüfter belastet nicht das nähere Umfeld.

Etwas eleganter, aber mit dem gleichen Grundsatz funktioniert die digitale Lüftersteuerung (Fox-Steuerung). Der Vorteil dieser Ausführung ist, dass der Schwellwert genau eingestellt werden kann und eine permanente Temperaturanzeige sichtbar und damit auch kontrollierbar ist.

Eingesetzt wird eine Lüftersteuerung im Netzwerkschrank und im Serverschrank die in Arbeitsplatznähe stehen

 

M

N

Netzwerkschrank

EDV-Schrank aufgebaut in 19 Zoll-Technik zur Aufnahme von Netzwerktechnik Elementen wie Switches, Router etc., und als Sternpunkt der Netzwerkverkabelung 

O

Offene Racks

19 Zoll Gestelle ohne Verkleidungselemente werden „Offene Rack“ genannt. Diese werden gerne zum schnellen Aufbau von Schulungsaufbauen genutzt oder können die gesamte 19 Zoll-Technik im Unternehmen aufnehmen. Vorteil ist der schnelle Zugriff und die Kühlung der aktiven Einbauten. Nachteil ist die leichte Zugänglichkeit mit wenig Zugriffsschutz.

P

Peltier-Elemente

Eine sehr robuste Lösung für Kühltechnik in sehr belasteten Bereichen ist die rein elektrische Kühlung mit Peltier-Elementen. Diese sind unempfindlich gegenüber Erschütterungen und können in jeder Lage eingebaut werden. Da die Kühlung rein elektrisch stattfindet, können keine Probleme mit Kühlmittel und Verdichter den Kühlprozess beeinträchtigen. Der Nachteil ist die dennoch geringe Kühlleistung und die relativ hohen Preise.

Eingesetzt werden Peltier-Elemente in einem kleinen Serverschrank

 

Q

R

RAL-Farben

In der EDV-Technik werden die Schränke normalerweise lackiert oder pulverbeschichtet nach RALK-Farben. Das sind Farne die genau genormt sind und es damit einfach ist einen gewissen Farbton in einer Farbpalette wieder zu finden. Die gängigsten Farben sind RAL 7035 (lichtgrau) und RAL 9005 (schwarz).

S

Schrankklimatisierung

Technische Schränke wie Serverschränke, aber auch Netzwerkschränke mir aktiven Komponenten sollten eine gewisse Kühlung erfahren. Eine komplette Raumkühlung ist sehr uneffektiv und kostspielig. Eine Alternative findet man in der direkten Schrankklimatisierung. Die Luft im technischen Schrank wird permanent umgewälzt und bei Bedarf gekühlt. Eingesetzte Kühlgeräte sind Kompakt Kühlgeräte, Split- Klimaanlagen, Peltier-Elemente und Luft-Wasser Kühlgeräte.

Die Schrankklimatisierung wird eingesetzt im Netzwerkschrank und im Serverschrank

 

Serverschrank

Spezieller Technik-Schrank zur Aufbewahrung von 19 Zoll-Servern. Bestehend aus einem stabilen 19"-Rahmen und einer Blechverkleidung die eine hohen Luftdurchlass, z.B. durch Gitternetztüren, gewährleistet. Bei unzureichendem Luftdurchsatz werden leistungsstarke Ventilatoren für den Luftaustausch eingesetzt.

Sidecooler

Die Kühleinheit "Sidecooler" ist in einem separaten, schmalen Gehäuse untergebracht. Die Position des Kühlgerätes ist neben einen Serverschrank oder aber auch mittig in einem Cluster, also links und rechts werden die IT-Schränke platzier. Das Kühlgerät mit hoher Kühlleistung wird mit Kaltwasser oder als Verdampfertechnik mit externen Verdichter betrieben . Das Hochleistungskühlgerät kommt zum Einsatz bei hoher thermischen Belastung. Große Lüfter pressen die gekühlte Luft seitlich vor die 19 Zoll-Einbauten im IT-Rack hinein. Daher kommt auch die Bezeichnung.

Sockel

Serverschränke und auch Netzwerkschränke werden häufig auf den Boden gestellt und mit Nivellierfüßen ausgeglichen, damit die Schränke geradestehen. Bei Doppelböden werden hingegen eher Sockel unter die EDV-Schränke geschraubt, da die Einführung der Datenkabel in diesem Fall durch den Boden geführt werden. In der Regel haben Schranksockel 100 bis 120mm Höhe.

Eingesetzt wird ein Sockel unter einem Netzwerkschrank oder Serverschrank

Stauwärme

Aktive Komponente wie Server, USV, Router etc. in EDV-Schränken produzieren Wärme. Kann diese Wärme nicht abgeführt werden, so können Störungen bis hin zu Ausfällen der EDV-Technik kommen. Grundsätzlich sollte man angestaute Wärme, also Stauwärme unbedingt vermeiden. Die meisten Serverschränke und auch Netzwerkschränke sind darauf vorbereitet und sind bereits mit Perforationen im oberen und unteren Schrankbereich ausgestattet. Auch Vorbereitungen zum unkomplizierten Einsatz von Lüftern sind generell zu finden. Einblasende Ventilatoren im Bodenbereich und ausblasende im Dach können diese Wärme aus dem Schrank bringen. Aber auch der Aufstellungsort muss entsprechend vorbereitet sein, Auch hier gilt den Wärmestau unbedingt zu vermeiden. Eine gute Durchlüftung oder sogar eine Klimatisierung sollte man beim EDV-Schrank oder des gesamten Raumes in die Planung mit einbeziehen.

 

T

Tabletschrank

Besonders in Schulen werden immer häufiger moderne Medien zur schulischen Ausbildung verwendet. Generell kommen Tablets der verschiedenen Hersteller zum Einsatz. Um diese Geräte adäquat unter bringen zu können, haben wir spezielle Tablet Schränke entwickelt. Als Basis dienen "Tabletträger" die als Fächerplatten ausgeführt sind. Die einzelnen Fächer nehmen je Fach ein Tablet oder ein Smartphone auf. die Fächer sind, um die Geräte zu schützen mit Schaumstoff ausgekleidet. Manche Schulen liefern ihren Schülern Tabletgeeräte im Etiu. Damit sind die Geräte automatisch breiter und beitzen eine ander Oberfläche. Für diesen Fall könneb die Fächerplatten ohne Schaumstoff beschichtert werden. Der freie Raum betägt dann ca. 22mm Breite. Ein Träger kann 10 Geräte tragen und kann mit oder ohne USV-Ladegerät geliefert werden.

Auf dieser Basis werden unsere Tabletschränke ausgestattet. Wir bieten Wandschränke mit 10, 20 oder 30 freien Fächern an. Ist der Aufnahmebereich höher, so werden große Standschränke als Tabletträger-Modul eingesetzt.

U

Untertischcontainer

Kleine Rechnereinheiten werden direkt am Arbeitsplatz im Untertischcontainer eingesetzt. Die professionellen Anwendungen überschreiten häufig die Grundkonfiguration von nur einem Rechner. Aus diesem Grund haben wir Gehäuse entwickelt, welche die professionelle 19 Zoll-Technik auch direkt am Arbeitsplatz einsetzbar ist. Unsere Untertischcontaimer können die 19 Zoll-Elemente aufnehmen und sind, für besonders empfindliche Bereiche, sogar gedämmt gegen den entstandenen Lärm der Technik. Lüftergeräusche werden effektiv gedämmt und zur Evakuierung der Stauwärme werden ausschließlich Silent-Ventilatoren eingesetzt.


Unsere Module die Tablet oder Smartphones sicher aufbewahren, werden optional auch mit USB-Ladegeräte versehen. Die von uns eingesetzten USB-Ladestationen sind Safety Protection System Smart Ladegeräte die alle  USB Geräte laden können. Das Ladenetzteil erkennt Geräte automatisch und passt den Ladestrom an. 6 USB-Ladebuchsen sind mit Überspannungsschutz und Schnelllademodus ausgestattet. 100% sicheres Laden: Der Ladevorgang war nie einfacher und sicherer dank des Überladungs-, Überhitzungs- und Kurzschlussschutzes. Input: AC 100V-240V, 50/60 Hz. Output: 6x 5V/10A (Max. 60W)

USV

USV ist eine Abkürzung für „Unterbrechungsfreie Stromversorgung“. Sie besteht aus einem Akku-Paket und der entsprechenden Steuerung. Sie dient zur Stromversorgung der angeschlossenen aktiven Geräte (Server, Router, Switch etc.) nach einem Stromausfall. Sie dient auch um Spannungsspitzen im Versorgungsnetz vor den Geräten zu filtern und zu glätten.

Eingesetzt wird eine USV im Serverschrank oder im Netzwerkschrank.

 

V

Ventilator

Die IT-Technik produziert Wärme. Diese kann durch passive Lüftung, durch Lüftungsschlitze im EDV-Schrank evakuiert werden. Wenn dieses Lüftungssystem an seine Grenze stößt, werden Ventilatoren, welche die Warmluft aus den Schrank ziehen, oder aber auch Ventilatoren (Venti) zum Einblasen der Kühlluft eingesetzt. Generell werden 230V Ventilatoren verwendet, für empfindliche Bereiche, werden Silent-Ventilatoren vorzugsweise verbaut.

W

X

Y

Z